Therapieangebote

Mein Therapieschwerpunkt ist die Behandlung von Erkrankungen und Schmerzzustände des Bewegungsapparates. Erkrankungen und Schmerzzustände des Stütz-und Bewegungsapparates sind in der Regel alle Beschwerden, welche Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen und Gelenke betreffen.

  • Akute und chronische Gelenk-und Rückenschmerzen
  • Entzündliche-rheumatische Erkrankungen, z.B. Rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew
  • Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, z.B. Arthrose
  • Weichteilrheumatische Erkrankungen, z.B. Fibromyalgie
  • Stoffwechselerkrankungen mit Gelenkbeteiligung, z.B. Gicht

Viele verschiedene Faktoren beeinflussen das „System“ Bewegungsapparat. Nur ein ganzheitlicher Ansatz unter Berücksichtigung aller Einflussfaktoren, die Suche und die Beseitigung der Ursache unter Einbeziehung verschiedener Therapien führen meiner Erfahrung nach zum Erfolg und zu neuer Lebensqualität. Ich behandle individuell mit den nebenstehenden Therapien.

Für eine ganzheitliche und schulmedizinisch fundierte Therapie benötige ich Arzt-Facharztberichte/Befunde z.B. vom Orthopäde, Neurologe, Rheumatologe etc, sowie Medikamentenplan bzw. Beipackzettel. Bitte bringen sie diese Unterlagen zur ersten Behandlung mit oder schicken sie mir diese vorab per E-Mail zu.

Die Therapiekosten und weitere Informationen finden Sie hier: Therapiekosten

Golgi Schmerztherapie
Die Golgi Schmerztherapie ist eine manuelle Behandlungsmethode, bei der eine tiefgreifende Schmerzreduktion stattfindet. Die für den Schmerz verantwortlichen Ursachen werden individuell und maßgeschneidert mit einer speziellen Druckpunkttechnik therapiert. Die Golgi Schmerztherapie setzt somit am Ursprung des Schmerzes an. Die Therapie erzeugt durch Druck auf die Pressurpunkte, unter anderem auf die Golgi Sehnenorgane, ein „Reset“ der verkürzten Muskulatur. Faszien und Muskulatur werden entspannt, der Schmerz deutlich reduziert oder verschwindet ganz. Unterstützt wird dieser Prozess durch die ebenfalls deutlich verbesserte Ver-und Entsorgung der behandelten Gebiete. Ebenso wird aufgrund der Mitbehandlung der freien Nervenenden u.a das Schmerzgedächtnis gelöscht.
Im 2 .Schritt wird eine nachhaltige Schmerzfreiheit erreicht, indem individuell angepasste Dehnungsübungen zur Selbtbehandlung vermittelt werden. Diese Übungen sind sehr effektiv und sorgen für tiefgreifende Genesung und langfristige Schmerzfreiheit.
Myofascial Release
Faszien sind Bindegewebsschichten, die dazu da sind, Zug und Druck im Körper weiterzuleiten, die Gleitfähigkeit zwischen Muskeln, Knochen und Organe aufrecht zu erhalten, sowie diesen Halt und Form zu geben. Faszien sind unter anderem mit Schmerz-und Bewegungssensoren versehen. Verdickungen , Verhärtungen oder Verfestigung bzw Dehydrierung des Bindegewebes machen bestimmte Zonen und Züge des Bindegewebes weniger beweglich bzw lassen bestimmte Faszienzüge verkürzen. Die Gleitfähigkeit des Bindegewebes und dessen Stoffwechsel werden ungünstig beeinträchtigt. Dies führt über kurz oder lang zu schmerzhaften Syndromen wie z.B. Fibromyalgie und myofasciales Schmerzsyndrom. Die Restriktionen haben manigfalte Ursachen und Wirkungen auf andere Gewebe oder Organsysteme. Da alles miteinander verwoben ist, haben umgekehrt auch Veränderungen in Organen Auswirkungen auf das Bindegewebe.
Mit Myofascial Release werden die dreidimensionale, unseren Körper durchwebenden Fasziensysteme gezielt und differenziert mit gezielten Tiefengewebstechniken behandelt. Die Beweglichkeit und Verschiebbarkeit des Bindegewebes wird verbessert, Gelenke entlastet, blockierte Gelenke lösen sich und stereotype Bewegungsmuster werden aufgelöst.
Triggerpunktbehandlung
Triggerpunkte bezeichnet man die Muskelfaserabschnitte , welche sich maximal zusammengezogen haben und sich nicht mehr voneinander lösen .Diese sind als lokal begrenzte Verhärtungen in der Muskulatur tastbar.
Triggerpunkte sind sehr druckempfindlich und haben die Eigenschaft, dass es zu ausstrahlende Schmerzen in andere Körperregionen z.B weiter entfernte Organe, Muskelbereiche und Gelenke kommt. Auch für Muskelschwäche und „Kribbeln“ können sie verantwortlich sein.
Durch eine spezielle Massagetechnik wird versucht, die Triggerpunkte wieder aufzulösen.
Massagetherapie
Die Massage dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs, Zug-und Druckreiz. Die Wirkung erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gasamten Organismus und schließt die Psyche mit ein.

Wichtigste Wirkungsweise:
Steigerung der Durchblutung und Stoffwechsel
Stressabbau
Entspannung der Muskulatur, Haut und Faszien
Lösen von Verklebungen und Narben
Einwirkung auf innere Organe über Reflexbögen

Schröpfen / pulsierende Schröpftherapie
Die Schröpftherapie ist eine der ältesten Therapieformen der Welt und gehört zu den ausleitenden Verfahren, die das Ziel haben den Fluss der Körperflüssigkeiten zu regulieren und in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen.
Beim trockenen klassischen Schröpfen wird ein Unterdruck an bestimmten Hautarealen erzeugt, um beispielsweise die Durchblutung, den Stoffwechsel und den Lymphfluss in verhärteten Muskel-und Fasziengewebe anzuregen. Muskelverhärtungen und Faszienverklebungen können sich lösen und Schmerzen werden gelindert. Andererseits befinden sich am Rücken auch bestimmte Schröpfzonen, die als Reflexzonen gelten und mit inneren Organen und Organsysteme in Verbindung stehen. Diese können durch das Schröpfen positiv beeinflusst werden. Auch das Immunsystem wird angeregt und das Nervensystem harmonisiert.
Pulsierende Schröpftherapie stellt eine Kombination aus dem klassischen Schröpfen , der Massage und der Lymphdrainage dar. Umgesetzt wird dies, indem ein statischer Unterdruck abhängig von Gewebe und Therapieform variiert.
Diese moderne Technik ermöglicht, tiefe Gewebsschichten zu bewegen, wodurch Blockaden gelöst werden und das Gewebe wieder optimal mit Nähstoffen versorgt wird. Angewendet wird das bei Arthrose, Muskelverhärtungen, Faszienverklebungen und Narbenbehandlung.

Sanfte chiropraktische Techniken
Chiropraktik befasst sich mit Funktionsstörungen und Schmerzen des gesamten Bewegungsapparates, sowie deren Folge auf das Nervensystem. Ein in seiner Funktion eingeschränktes Gelenk führt dazu, dass die Muskulatur erhöhte Spannung aufbaut. Dadurch kommt es zu langanhaltenden Schmerzen. Folglich kommt es auch zu Veränderung der Haltung und somit auch zu weiteren Problemen der Muskulatur, Faszien und Gelenken .
Häufig sind Störungen im Bereich der Wirbelsäule zu finden. Hier entspringen die Nerven, die die Muskulatur steuern. In Verbindung mit der Wirbelsäule steht auch das unwillkürliche Nervensystem, die die innere Organe reguliert. Ist das Nervengewebe beeinträchtigt, ist die Funktion des jeweiligen Organs eingeschränkt.
Nach einer gründlichen Anamnese und sorgfältiger körperlichen Untersuchung aller Gelenke und der Wirbelsäule werden gezielt manuelle Techniken eingesetzt, um Fehlstellungen und Blockaden der Wirbelsäule und Gelenke zu beheben.
Medizinisch energetisches Taping
Die heute praktizierende Taping Methode ist das Resultat aus Forschungsarbeiten des Chiropraktikers und Kinesiologen Kenzo Kese. Anfang der 70er Jahre brachte er mit der Entwicklung der Kinesio Tape Methode eine bahnbrechende Therapie auf den Weg. Mittlerweile hat sich die Taping Methode weltweit durchgesetzt und wird erfolgreich angewendet.
Bei einem Tape handelt es sich um ein elastisches, selbstklebendes, therapeutisches Baumwollgewebe aus einem dehnbaren , textilen Material. Unter Anwendung spezieller Techniken(Taping) wird dieses Tape in unterschiedlichen Farben auf die Haut geklebt .
Haupteinsatz ist die Therapie bei Muskel-,Sehnen-,Kapsel und Bandverletzungen. Die Haltefunktion des Kapsel-Band Apparates eines Gelenkes kann gezielt verstärkt und unterstützt werden, Muskeln werden entlastet. Somit ist ein gezielter und schmerzfreier Bewegungsablauf möglich. Auch auf den allgemeinen Heilungsprozess und bei Entzündungen haben Tapes eine effektive Wirkung. Da die Tapes durch ihre Acrylbeschichtung eine Verbindung mit der obersten Hautschicht eingehen, werden ständig Zug-und Druckbelastung an oberflächliche und tieferliegende Muskeln und Faszien weitergegeben. Bei jeder Bewegung erfolgt so eine Mikromassage des beklebten Gewebes. Dadurch werden Anspannung und Durchblutung dieser Muskelpartien erhöht, die körpereigenen Heilungsprozesse beschleunigt, der Muskelabbau vermieden.
Aufgrund der Wirkung auf das Muskel-und Fasziengewebe wird die Methode auch erfolgreich als Begleittherapie bei akuten und chronischen Rückenschmerzen, sowie Schmerzzustände am gesamten Bewegungsapparat eingesetzt .
Reiki 2.Grad
Reiki wurde zu Anfang des 20.Jahrhunderts von dem japanischen Gelehrten Mikao Usui (1865-1926) entwickelt. Der Begriff setzt sich aus den japanischen Worten rei = Seele, Geist und ki = individuelle Lebensenergie zusammen.
Reiki als therapeutische Energietherapie beruht auf den Gedanken sich veränderten energetischen Körperschwingungen. Die durch Belastungen oder Erkrankungen in Disharmonie geratene energetischen Schwingungen des Körpers sollen durch Reiki wieder harmonisiert und so die Selbstheilungskräfte von Körper, Geist und Seele angeregt werden.
Phytotherapie
Orthomolekuläre Therapie
Die Orthomolekuläre Therapie beruht aus der Erkenntnis, dass der menschliche Körper für ein gesundes, reibungslose Funktionieren aller Organe eine Vielzahl an Vital- bzw Nährstoffe benötigt. Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, Fettsäuren und Enzyme sind täglich an den wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt.
Das wird in der Regel über eine ausgewogene und basenreiche Vollwertkost erreicht und sollte auch das Ziel sein. Aus verschiedensten Gründen z.B unterschiedliche Ernährungs- (Mangelernährung) und Lebensgewohnheiten (z.B Stress), das Lebensalter, Umweltbelastungen oder bereits bestehende Erkrankungen kann es zu einer Unterversorgung (durch die Nahrung nicht ausreichend aufgenommen) oder zu einem erhöhten Bedarf (wenn durch bestehende Krankheiten oder Lebensumstände zeitweise mehr benötigt wird) kommen. Dadurch ist die Versorgung nicht immer optimal. Bei manchen Erkrankungen ist es daher sinnvoll, zusätzlich Vitalstoffe konzentriert, aber gezielt einzunehmen. Für die praktische Umsetzung bedeutet es, die richtigen Moleküle in der richtigen Menge einzusetzen.

Gerade auch im Bereich der Erkrankungen des Bewegungsapperates,z.B Arthrose kann ein gezielter ,auf den Bedarf abgestimmter Einsatz von Vitalstoffen den Krankheitsverlauf wesentlich positiv beeinflussen.

Ernährungstherapie
Eine ausgewogene, basen-überschüssige und bedarfsgerechte Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Erkrankungen und Schmerzzustände des Bewegungsapparates. Die richtige Ernährung, kombiniert mit Bewegung, schulmedizinischen und alternative Therapien hat einen stark positiven Einfluss auf den Verlauf der Krankheit.
Ernährung kann Auslöser sein (z.B. Gicht), kann bei entzündlichen und degenerativen Erkrankungen die Entzündungsaktivitäten und Schmerzen lindern oder aber „anfeuern“.
Bei degenerativen Veränderungen der tragenden Gelenk e(z.B Knie) können indirekt durch eine Gewichtreduktion positive Effekte erreicht werden.
Auch akute und chronische Rückenschmerzen, sowie Schmerzzustände durch Verspannungen und Verklebungen der Muskeln und Faszien, lassen sich kombiniert mit anderen Alternativtherapien durch eine Stabilisierung und ein Gleichgewicht des Basen-Säurehaushaltes stark positiv beeinflussen.

Sehr gute Erfolge erzielt man mit der Durchführung einer Entsäuerungs-, Entgiftungs- und Basenkur, sowie mit Intervall- und Basenfasten.

Darmsanierung
Der gesunde Darm ist die Wurzel aller Gesundheit.
(Hippokrates)

Was bereits vor tausenden von Jahren erkannt wurde, erfreut sich heute der Bestätigung durch die moderne Wissenschaft.
In den letzten Jahrzehnten wurde sich die Forschung der Bedeutung der Darmflora für die menschliche Gesundheit bewusst. So wie das persönliche Wohlbefinden mit einer gesunden, intakten Darmflora in Beziehung steht, hängen viele Erkrankungen mit einem gestörten Gleichgewicht der Bakterienbesiedlung im Darm zusammen.

Die Darmsanierung wird für die Wiederherstellung der Darmgesundheit bei funktioneller Magen-Darm- Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt und dient als Basistherapie bei vielen anderen Erkrankungen z.B Entzündungen, Autoimmunerkrankungen, Infektanfälligkeit und chronische Infekte, Allergien, Stoffwechselerkrankungen, Hauterkrankungen, Migräne, chronische Erschöpfung, Depressionen, nach Antibiotikabehandlung usw. Mit der Darmsanierung wird die Darmflora gezielt aufgebaut und ins Gleichgewicht gebracht.

Bewegungstherapie: Spiralstabilisation und Mobilisation der Wirbelsäule
Rücken Fit mit Spiralstabilisation und Mobilisation der Wirbelsäule
Entwickelt wurde die Rücken-SM-Methode von Dr.med Richard Smisek, Arzt für manuelle und innere Medizin aus Prag.

Wie funktioniert die Methode?
Unser Körper hat viele Muskeln, die in Ketten miteinander arbeiten .Es gibt vertikale Muskelketten, die überwiegend Haltearbeit leisten und spirale Muskelketten, die überwiegend Bewegungsarbeit leisten. Durch sitzende, zu wenig und einseitige Bewegung, statische, sowie schlechte Haltung sind die spirale Muskelketten zu schwach , die vertikalen zu stark ausgeprägt und es kommt dadurch zu einer erhöhten Muskelspannung. Daraus resultiert ein zu starker Druck auf die Wirbelsäule, Bandscheiben und Gelenke . Folge kann eine Degeneration, eine Bandscheibenvorwölbung oder Vorfall sein. Gleichzeitig werden die kleinen Wirbelgelenke unter Druck gesetzt , in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt und können blockieren. Es kommt zur Verkleinerung der Wirbellöcher und als Folge kann es zur Irritation der Nerven kommen, welche dort die Wirbelsäule verlassen. Hier setzt die Spiralstabilisation an.

Die Übungen werden mit einem elastischen Seil ausgeführt. Mit Hilfe von ausholenden Bewegungen werden die spiralen Muskelketten angesteuert und gekräftigt. Es entsteht eine Kraft nach oben, die Wirbelsäule wird zur Mitte ausgerichtet und Bandscheiben und Wirbelkörper nach oben gezogen. Der Druck auf Gelenke und Wirbel wird dadurch gemindert, die Regeneration gefördert .Die Muskelspiralen geben der Wirbelsäule eine optimale Beweglichkeit und es kommt zur Lockerung der Wirbelsäulenblockaden.
Die Spiralstabilisationsübungen werden noch mit Faszientraining, Dehn-und Entspannungsübungen sinnvoll ergänzt und bietet ihnen somit ein ganzheitliches Trainingsprogramm zur Prävention und Behandlung von Erkrankungen und Schmerzustände des Bewegungsapparates.

Für welche Erkrankungen ist der Kurs geeignet?
Alle allgemeine haltungs-und stressbedingte Schmerzen des Bewegungsapparates, Bandscheibenvorwölbung/vorfall, Ischialgie, pinalkanalstenose, Skoliose, Osteoporose, Arthrose, Haltungsschäden, Rundrücken, Skoliose, Hohlkreuz usw. Ziel ist, die Verbesserung oder Beseitigung von Gelenk und Rückenschmerzen ein gezielter Muskulaturaufbau, Muskelverspannungen lösen und Stress abbauen die Regeneration der Gelenke, Wirbelsäule und Bandscheiben eine aufrechte, entspannte Haltung die Verbesserung des Ganges, Koordination und Gleichgewicht sowie eine fachliche Anleitung, damit sie die Übungen zu Hause regelmäßig durchführen können, um ihr Krankheitsbild zu verbessern.